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Tier – Mensch Komunikation

Aragon ist ein Shetlandpony und ist am 15.11.2007 in Salmsach in der Schweiz geboren.

 

Er ist ein Herzensöffner - charmant und sensibel, äusserst intilligent und dickköpfig. Er hat es faustdick hinter den Ohren, wie man so schön sagt.

Er ist sehr überlegt und lernt sehr schnell. Er hat ein sehr ausgleichendes Wesen und er berührt jedem der ihm begegnet direkt in seinem Herzen.

 

Als ich Aragon Mitte 2018 kennenlernte, nahm ich ihn als ein sehr vorsichtiges/ bedachtes, aber neugieriges und aufmerksames Pony war. Er liess sich damals von niemanden an der Mähne anfassen und wegführen. Das Spazierengehen oder Bodenarbeit gestalteten sich als sehr schwierig. Sobald man etwas Druck auf ihn ausübte, steigerte er sich total hinein und man konnte ihn kaum beruhigen. Trotz alle dem, hatte ich das Gefühl, dass Aragon mit mir zusammen Menschen auf ihren ganz eigenen Weg begleiten könnte. Das sie zu mehr Freiheit und zu sich Selbst bringen kann.

 

Zum heutigen Zeitpunkt unserer gemeinsamen Arbeit miteinander, kann ich sagen das wir gemeinsam einen riesen Schritt in unserem Leben gemacht haben und ich bin sehr dankbar dafür. Aragon ist viel ruhiger und entspannter mit Kindern und Erwachsenen geworden. Er lässt sich anfassen, aber er sagt ganz klar, wann es ihm genug ist und dies macht er sehr fein. Kann aber auch, wenn es jemand nicht verstehen sollte, es sehr deutlich machen.

Über uns

Kann uns ein grösseres Glück widerfahren,

als für eine Weile die Dinge

mit den Augen des

anderen betrachten zu können?

 

 

 

Sowohl für Mensch und Tier gibt es einen speziellen Lebensplan. Und ich bin der festen Überzeugung, dass es kein Zufall ist, dass ich Aragon begegnet bin. Mein Wunsch ist es Menschen auf ihren ganz eigenen Lebensweg zu begleiten bzw. zu unterstützen und zwar auf eine ganz leichte und möglichst unbeschwerte weise. Pferde können uns auf unserem Weg begleiten und eine grosse Unterstützung in unseren Leben sein, wenn wir bereit sind ihre Hilfe anzunehmen.

 

Meine erste Begegnung mit Aragon hatte ich am Ende des ersten Jahres meiner zweijährigen Ausbildung im Juni 2018 zum ProLeading Trainer an der QueensRanch Academy in Stein AG, bei Kathrin Réene Schüpbach-Schäfer.

 

Immer wenn ich mit Aragon zusammen bin, wir durch die Wälder streifen und gemeinsame Abenteuer erleben, erinnert es mich an meine Kindheit.

Mit vier Jahren habe ich ein Plüschpony, in der gleichen Farbe wie Aragon, von meinen Eltern geschenkt bekommen. Einmal habe ich dieses am Strand verloren. Ich habe meine ganze Familie in Aufruhr gebracht, solange, bis ich mein geliebtes Pony wieder hatte. Ein Hund hatte es sich geschnappt und damit gespielt.

 

Ich bin 1977 in Cuxhaven an der Nordsee geboren und aufgewachsen, fünf Minuten vom Meer entfernt. Ich würde behaupten, ich hatte im grossen und ganzen, eine schöne Kindheit gehabt. Sicher gab es auch ein paar weniger gute Erfahrungen, aber auch diese gehören zum Leben dazu um überhaupt wachsen zu können.

Sicher, als Kind erkennt und versteht man gewisse Dinge noch nicht so wie ein Erwachsener. Aber, das immer wieder neu von vorne anfangen und wieder neu ausprobieren, als wäre es das erste mal, ist eine Fähigkeit die wir uns als Erwachsene von den Kindern abschauen sollten und leben sollten.

 

Ein kluger Mann sagte einmal: »Werdet wie die Kinder!« Er hat damit nicht unrecht. Ich glaube für den Menschen und damit für die ganze Welt, wäre es besser sich die innere Haltung und Einstellung eines Kindes wieder anzugewöhnen, wenn wir sie verlernt haben sollten. Ein anspruchsloseres Denken; ein Akzeptieren unserer Schwachheit und Hilfsbedürftigkeit in manchen Situationen, gekoppelt mit der Bereitschaft zu Erkennen und Hilfe von Aussen dankbar anzunehmen; eine stärkere Orientierung an unserem meist tief vergrabenen Bedürfnis nach Liebe; und schliesslich ein bedingungsloses Vertrauen in das was um uns geschieht, das alles hat seine Richtigkeit. Auch wenn es manchmal schwer fällt Dinge so anzunehmen wie sie halt gerade so sind, so wird das Leben doch leichter. Denn ich muss nicht mehr dagegen ankämpfen.

 

Die eigenen Schatten zu überwinden, heisst erst einmal sie wahrzunehmen und sie zu erkennen, sie dann zu akzeptieren und sie dann schlussendlich in sein Leben zu integrieren. Wo Schatten sind, da ist das Licht ganz nah. Licht und Erleuchtung finden nicht im Kopf statt, sondern im Herzen. Möchte ich nun aktiv aus meinen Schatten treten, kann das nur bedeuten, das eigene Herz (wieder) zu öffnen und seinen eigenen Schattenseiten mit Liebe zu begegnen. Das ist nicht einfach. Aber in Ärger und Hass zu verharren, ist ehrlich gesagt keine gute Option. Es macht nur einsam und lässt einen auf der kalten Schattenseite stehen. Der Gegenpol ist die Liebe.

 

In vollster Dankbarkeit für Aragon, der mich, mit seiner Beharrlichkeit, immer wieder auf meinen Weg aufmerksam macht.

 

Aragon

Annik